RaumNetze/NetzRäume

Auftragsarbeit des Europäischen Musikmonats 2001 in Basel

7 Konzerte / 7 Videos im Internet

 

Mit ihrem Werk wollten Gary Berger und Karin Leuenberger „eine räumliche Disposition schaffen, die ein durchlässiges Netz entstehen lässt zwischen physikalischem, musikalischem und elektronischem Raum, zwischen Komposition und Improvisation“. Ein durchlässiges Netz zwar, aber ein feingesponnenes weitgespanntes: Aus dem Zusammenspiel von Live-Elektronik, Saxophon und Umweltgeräuschen entstanden faszinierende musikalische Netzverbindungen an 7 ganz ungewöhnlichen

Aufführungsorten: Serra Plastik, Kraftwerk Birsfelden, Warteck Terrasse, Getreidesilo, Letzigraben, Münster, Stellwerk

 

Im Internet gab es jeweils am folgenden Tag Videos von Karin Leuenberger zu sehen. Diese zeigten die 7 unterschiedlichen Schauplätze und vermittelten einen Eindruck von der Wechselwirkung zwischen Musik und Architektur.

Gedächtnis Spuren I

 

Audiovisuelle Intervention im Oktogon Zollverein Essen

Auftragsarbeit zur Eröffnung Ruhr2010

Musik: Georg Graewe

„Ceus“ ein selbstspielender Flügel, 4 schwebende Flachbildschirme

 

Ein Raum, ein Klavier und eine Visualisierung. Die Tasten spielen automatisch, als hätten sie ein Körpergedächtnis. Sie reproduzieren das Kunstwerk. Der Ablauf ist vorprogrammiert. Der Pianist eröffnet auf eigentümliche Weise durch seine Abwesenheit den Raum. CEUS, ein Flügel der besonderen Art aus dem Hause Bösendorfer übernimmt das Konzert. Auf Fernsehtafeln, als ein zerstückeltes Abbild seiner selbst, sieht man Georg Gräwe sein Werk spielen. Das Live-Erlebnis aus der Konserve wird live vorgetragen.

 

Gedächtnis Spuren II

 

Ein Moment des Wandels durch ein Knopfdruck, der Pianist erscheint und spielt auf dem Klavier. Mensch und Maschine sind wieder vereint. Die Gedächtnis Spuren werden fortgeschrieben, die Videos stehen still.

Reportage: Youtubelink

Interferenzen Rot

 

Rauminszenierung in der Fachhochschule Nordwestschweiz

Auftragsarbeit anlässlich der Einweihung 2009

Musik: Georg Graewe

Lichtshow, Videoprojektion, Tanz

 

Von einer Mediabox aus gesteuert ertönen Musikklänge und erscheinen weisse und farbige Lichter, die synchron den vorhandenen Glaswänden entlang gleiten und quer durch den Raum tanzen. Die Beleuchtung der Glaswände erlischt und die musikalischen und architektonischen Motive des Raumes werden in einer Videogrossprojektion von einer Tänzerin übernommen und schliesslich live weitergeführt.